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DeepL nutzt jetzt AWS als Sub-Processor

DeepL setzt seit Mai 2026 AWS als Sub-Processor ein — Inhalte können damit auch außerhalb der EU verarbeitet werden. Für Schulen relativiert das den „EU-Anbieter"-Vorteil. DeepL bleibt praxistauglich, der Standort ist aber kein Hauptargument mehr: AVV und Sub-Processor-Liste prüfen, keine Schülerdaten eingeben.

  • Veröffentlicht: 12. Juni 2026
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DeepL im Tool-Test Zum Blog
  • Redaktioneller Beitrag
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DeepL hat seine Verarbeitungs-Infrastruktur umgestellt: Seit Mai 2026 nutzt der Übersetzungsdienst Amazon Web Services (AWS) als Sub-Processor. Inhalte können damit auch in Rechenzentren außerhalb der EU verarbeitet werden.

Für Schulen relativiert das den bisherigen „EU-Anbieter"-Vorteil von DeepL. Das Tool bleibt stark für Übersetzungen und Textverbesserung — aber der Standort-Vorteil ist nicht mehr das Hauptargument. Wer DeepL dienstlich einsetzt, sollte den aktuellen Auftragsverarbeitungs-Vertrag (AVV) und die Sub-Processor-Liste des Anbieters prüfen.

Unverändert gilt die wichtigste Regel: keine personenbezogenen Schülerdaten in Übersetzungs- oder KI-Tools eingeben — vorher anonymisieren oder verfremden. Für Material, Übungstexte und allgemeine Übersetzungen bleibt DeepL praxistauglich; für sensible Inhalte ist Zurückhaltung angebracht. Unser Tool-Test ist entsprechend aktualisiert.

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