News · Forschung Veröffentlicht 3. November 2026

Umfrage: KI gehört für viele Schulleitungen zum Arbeitsalltag

In der Zukunftsstudie Schulmanagement 2026 von Wolters Kluwer berichten 91 Prozent der befragten Schulleitungen, KI für ihre Leitungsarbeit einzusetzen. 62 Prozent nutzen sie täglich oder regelmäßig. Die am 3. November veröffentlichten Ergebnisse zeigen verbreitete Nutzung unter den Teilnehmenden und zugleich Bedarf an Orientierung. Die Teilnahme an der Befragung war freiwillig.

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PaukKI Redaktion

Textarbeit und Recherche gehören zu den Einsatzfeldern

KI unterstützt die befragten Schulleitungen laut Wolters Kluwer vor allem bei Textarbeit, Recherche, der Aufbereitung von Informationen sowie beim Sammeln und Strukturieren von Ideen. Zugleich nennt der Herausgeber rechtliche Unsicherheiten, Datenschutz- und Haftungsfragen sowie fehlende Zeit zur Einarbeitung als Hürden. Gewünscht werden Fortbildungen und Beispiele, die auf die Aufgaben von Schulleitungen zugeschnitten sind.

Wer geantwortet hat

Insgesamt nahmen 577 Personen teil, darunter 389 Schulleitungen und 79 Vertreterinnen und Vertreter von Schulträgern. Je nach Frage fällt die Zahl der Antworten unterschiedlich aus. Der Ergebnisbericht bei News4teachers nennt für die Häufigkeit der KI-Nutzung 342 antwortende Schulleitungen.

Der öffentliche Teilnahmeaufruf führte zu einer Online-Umfrage und betonte die Freiwilligkeit. Ob KI-affine Personen eher teilgenommen haben, lässt sich aus den veröffentlichten Angaben nicht bestimmen. Die Quote beschreibt die Antworten dieser Befragung. Eine gesicherte Aussage darüber, wie viele Schulleitungen in Deutschland insgesamt KI nutzen, lässt sich daraus nicht ableiten.

Vom persönlichen Werkzeug zur gemeinsamen Arbeitsregel

Für eine Schulleitung kann die Meldung ein Anlass sein, die eigene Praxis im Team zu besprechen. Welche Aufgaben werden bereits mit KI bearbeitet? Welche Anwendungen sind dafür freigegeben und wer prüft das Ergebnis? Ein konkretes Beispiel macht den Einstieg leichter, etwa ein KI-Entwurf für einen Elternbrief. Das Team kann festhalten, wer den Text fachlich prüft und vor dem Versand freigibt. So entsteht aus einzelnen Erfahrungen eine nachvollziehbare gemeinsame Arbeitsweise.

Eckdaten

Veröffentlichung
3. November 2026
Herausgeber
Wolters Kluwer Deutschland
Teilnehmende insgesamt
577 Personen, darunter 389 Schulleitungen und 79 Personen von Schulträgern
Antworten zur Nutzungshäufigkeit
342 Schulleitungen laut Ergebnisbericht bei News4teachers
Einordnung
Freiwillige Online-Befragung; keine gesicherte Hochrechnung auf alle Schulleitungen

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Quellen und Faktencheck

Zuletzt geprüft am 5. November 2026. Die Links führen zu den Unterlagen, auf denen die zentralen Tatsachenangaben beruhen.