News · Bundesländer Veröffentlicht 8. Mai 2026

Hamburg: aktualisierte Datenschutz-Leitlinie für KI im Unterricht

Die Hamburger Behörde für Schule und Berufsbildung veröffentlicht eine überarbeitete Handreichung: ChatGPT Plus mit privatem Konto bleibt untersagt, ChatGPT Edu mit Schul-Lizenz ist nun explizit erlaubt. Microsoft Copilot for Education und SchulKI werden als unbedenklich gelistet. Schulleitungen sollten ihre Konzepte überprüfen.

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PaukKI Redaktion

Die neue Handreichung (Stand 8. Mai 2026) ersetzt die Version vom Oktober 2024 und reagiert auf die Marktentwicklung der letzten anderthalb Jahre. Wichtige Klarstellungen: Schul-Konten mit Auftragsverarbeitungs-Vertrag sind die Voraussetzung — private Pro-/Plus-Konten bleiben für Schul-Nutzung untersagt, auch wenn keine personen­bezogenen Daten verarbeitet werden.

Neu: eine Tool-Whitelist

Neu ist auch die Aufnahme einer „Tool-Whitelist": fobizz, SchulKI, Microsoft Copilot for Education und Google Workspace mit Gemini sind als unbedenklich gelistet. ChatGPT Edu ist neu dazugekommen, ChatGPT Free und Plus bleiben ausgeschlossen.

Was Schulleitungen jetzt tun sollten

Schulleitungen in Hamburg sollten ihre Medien­konzepte bis Ende Schuljahr 2025/26 entsprechend aktualisieren. Die behördliche Frist für vollständige Umsetzung ist der Beginn des Schul­jahres 2026/27.

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