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KMK aktualisiert Empfehlungen zur KI-Nutzung an Schulen

Die Kultusministerkonferenz hat ihre Empfehlungen zur KI-Nutzung um drei Schwerpunkte erweitert: (1) AI Literacy ab Klasse 5 als Pflichtinhalt, (2) Klare Trennung von Schul-Lizenzen und privater Nutzung, (3) Transparenz-Pflicht für KI-generierte Materialien. Die Empfehlungen sind nicht bindend, werden aber von vielen Ländern umgesetzt.

  • Veröffentlicht: 4. April 2026
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Die Empfehlungen sind das Ergebnis einer einjährigen Arbeitsgruppe der KMK, in der Vertreter:innen aller Bundesländer plus externe Expert:innen mitwirkten. Die drei Schwerpunkte konkretisieren bestehende Empfehlungen und reagieren auf den EU AI Act.

AI Literacy soll ab Klasse 5 als Querschnitts­thema in mehreren Fächern verankert werden — Deutsch (Quellenkritik), Informatik (Funktionsweise), Sozialkunde (gesellschaftliche Folgen), Mathematik (Wahrscheinlichkeit). Konkrete Curriculums-Bausteine werden von den Ländern erarbeitet.

Die Trennung Schul-Lizenz vs. private Nutzung adressiert das Schatten-IT-Problem aus der jüngsten Lehrer-Befragung. Empfehlung: Schulträger müssen Lizenzen bereitstellen, sonst nutzen Lehrkräfte private Konten — ein DSGVO-Risiko.

Transparenz-Pflicht für KI-generierte Materialien geht auf den EU AI Act zurück. Schulen sollen Materialien, die mit KI erstellt wurden, als solche kennzeichnen — sowohl gegenüber Schüler:innen als auch in offiziellen Dokumenten.

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