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KMK-Bericht: 62 % der Lehrkräfte nutzen KI — oft ohne Schul-Lizenz

Eine bundesweite KMK-Erhebung zeigt: 62 % der befragten Lehrkräfte setzen KI in der Vorbereitung ein, davon zwei Drittel mit privaten ChatGPT-Konten. Schulische DSGVO-Compliance bleibt damit Wunschdenken. KMK empfiehlt Schulträgern dringend, Lizenzen bereitzustellen, um Schatten-IT zu reduzieren.

  • Veröffentlicht: 14. Mai 2026
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  • Kategorie: Forschung
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Die Befragung von 8.400 Lehrkräften aus allen 16 Bundesländern fand zwischen Januar und März 2026 statt. Hochgerechnet auf die Gesamtzahl der Lehrkräfte in Deutschland: rund 500.000 nutzen KI bereits aktiv — die Mehrheit ohne dass Schule oder Träger davon weiß.

Die Studie nennt konkrete Anwendungs­bereiche: Material-Erstellung (78 %), Korrektur-Unterstützung (54 %), Stunden­planung (48 %), Eltern-Kommunikation (31 %). Sorge bereitet die hohe Quote bei Korrektur — hier landen schnell personenbezogene Schüler-Texte in nicht-AVV-konformen Diensten.

Die KMK-Empfehlung ist eindringlich: Schulträger sollen bis Schuljahres­beginn 2026/27 Schul-Lizenzen bereitstellen. Mehrere Bundesländer haben bereits Rahmen­verträge mit fobizz, SchulKI, Microsoft und Google angekündigt. Die volle Studie erscheint im Juni als Drucksache.

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