Die im Mai 2026 veröffentlichte Studie begleitete über drei Schuljahre 1.200 Grundschulkinder mit diagnostizierter Lese-Rechtschreib-Schwäche. Eine Gruppe nutzte täglich 15 Minuten KI-Lese-Apps mit Audio-Begleitung und adaptiver Schwierigkeit; die Kontrollgruppe arbeitete mit klassischen Förder-Materialien.
Resultat: messbar bessere Werte in standardisierten Lese-Tests (ELFE 1–6) — 18 % besser bei Klasse 2, 24 % besser bei Klasse 4. Effekt vor allem bei Kindern mit zusätzlichem DaZ-Hintergrund.
Wichtig: Die Forscher:innen betonen, dass es nicht „eine App" gibt, die wirkt. Entscheidend ist die didaktische Einbettung — kurze tägliche Sessions, parallel zur Lehrkraft-Förderung, kein Ersatz. Lese-Apps ohne Audio brachten keine signifikanten Effekte. Die Studie ist bei „Zeitschrift für Pädagogische Psychologie" frei einsehbar.
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